Das Elbsandsteingebirge (Sächsische schweiz) ist ein vorwiegend aus Sandstein aufgebautes Mittelgebirge am Oberlauf der Elbe in Deutschland und dem benachbartem Tschechien. Es erstreckt sich links- und rechtelbig von der Kreisstadt Pirna bis hin nach Děčín (Tetschen-Bodenbach in Tschechien) auf einer Fläche vonrund 700 km². der höchste Berg der Sächsischen Schweiz ist der tscheschiche Děčínský Sněžník (Hoher Schneeberg) mit 723 Metern. Er ist von weitem mit seinem markanten Turm gut sichtbar.
Länderbezogen werden im Elbsandsteingebirge zwei Landschaften unterschieden, die deutsche Sächsische Schweiz und die Böhmische Schweiz in Tschechien.
Als Sächsische Schweiz wird der deutsche Teil des Elbsandsteingebirges in Sachsen bezeichnet. Die durch ihre bizarren Felsformen bekannte Landschaft liegt südöstlich von Dresden. Der Name Sächsische Schweiz entstand im 18. Jahrhundert und soll auf die beiden Schweizer Künstler Adrian Zingg und Anton Graff zurückzuführen sein. Diese fühlten sich von der Landschaft an ihre Heimat, den Schweizer Jura, erinnert, in dem ähnliche Landschaftsformen zu finden sind. Zuvor wurde der sächsische Teil des Elbsandsteingebirges lediglich als Meißner Hochland oder Meißnisches Oberland bezeichnet. Populär wurde die Bezeichnung durch die Veröffentlichungen von Wilhelm Lebrecht Götzinger. In seinen Büchern beschrieb er die Sächsische Schweiz und machte die Bezeichnung einem weiten Publikum bekannt.
